Aktuelles

5. Juli 2010:

Wagners Weintipp  "...gelungenes OPUS"OPUS 735 - 2009 Grauburgunder  >S< trocken

Mit neuem oder aufgefrischtem Wissen können Sie sich den Empfehlungen von Rainer Wagner (Hannoversche Allgemeine Zeitung) hingeben. Er stellt Winzer vor, die für ihren  Mut zu experimentieren mit außergewöhnlichen Weinen belohnt werden. Eine Weinreise einmal um den Globus. (haz.de)

Diesmal probierte Rainer Wagner (Kulturreporter der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung) unsere Weine und war begeistert von Riesling, Grauburgunder und Sylvaner... Lesen Sie mehr

 

10. April 2010:

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat unseren  2009er Weißburgunder CLASSIC  für das Riesling & Co Room auf der LIWF (London International Wine Fair) 18.-20. Mai 2010 in einer Blindverkostung aus über 250 Weinen ausgewählt.

Jurymitglieder der englischen Jury waren u.a.

Freddy Price - wine expert

Walter Speller - writes for jancisrobinson.com

Andrew Connor - sommelier at Lutyens Restaurant

Andrea Bricarello - sommelier at Orrery

David Motion - owns The Winery

Joe Wadsack - wine expert

Robert Giorgione - ex-sommelier, writer

Caspar Auchterlonie - trade freelance writer


Info's unter: http://2010.londonwinefair.com/

See you there...! (Stand L20 - Wines of Germany)

 

27. Februar 2010:

Qualität ist ein alter Hut

Von Manfred Janß (Foto: Rainer Klotz, Photoagenten)

WEINVERORDNUNG Osthofen hatte schon vor 400 Jahren Rebflächenbegrenzung

Axel und Hans Friedrich May beugen sich mit Thomas Goller (v.li.) über Johann Weißheimers Osthofener Chronik.Foto: Photoagenten/Rainer KlotzDas "Leininger Terroir", in dem Johann Friedrich Susemihl, Amtmann des "Fürstlich Leiningischen Amtes Bechtheim", am 30. März 1780 per Verordnung festlegte, in welchen Bechtheimer Lagen Weinbau betrieben werden dürfe und - unter Strafandrohung - wo nicht und welche Rebsorten - vornehmlich Riesling - in diesen genau bezeichnete Lagen angepflanzt werden müssten und in welcher Menge, sei der älteste nachgewiesene Hinweis auf Qualitätsweinbau in Deutschland, heißt es bislang. Die heute bei den Winzern selbstverständliche Devise "Klasse statt Masse" habe es also schon vor 230 Jahren gegeben und sei demnach gar keine Erfindung der Moderne, sondern ein "alter Hut".

Stimmt so aber nicht, denn der Hut sei ja noch viel älter, sagt Hans Friedrich May, Seniorchef im Weingut Steinmühle am Eulenberg. Die Osthofener nämlich hätten schon beinahe 200 Jahre vor den Bechtheimern eine solche Rebflächenbegrenzung gehabt und den Riesling als hochwertige Traube zum Anbau vorgeschrieben, um die hohe Qualität des Osthofener Weins zu garantieren. Diese Erkenntnis stützt die Familie May-Weißheimer auf die Aufzeichnungen ihres Vorfahren Johann Weißheimer II. (1797 - 1883, s. Gemälde), wohlhabender Steinmüller und Osthofener Bürgermeister der Jahre 1831 bis 1843.

In einer rund 1500 Seiten umfassenden Chronik hatte er akribisch das damalige Zeitgeschehen festgehalten, nicht nur aus Osthofen, sondern weit darüber hinaus. Der Osthofener Historiker Thomas Goller beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Chronik und machte darin unter anderem folgende Entdeckung: Die Abschrift einer Weinbergsverordnung, verfasst von Philipp III. Freiherr von Winnenburg und Beilstein, Kurpfälzischer Ratsherr und Burggraf von Alzey - datiert vom 12. März 1607. "Woher Johann Weißheimer die hatte, ist leider nicht überliefert, aber es ist davon auszugehen, dass die Abschrift authentisch ist", versichert Thomas Goller.

Überaus authentisch muss die Verordnung jedenfalls für die Weinbauern jener Zeit gewesen sein, schrieb sie doch vor "daß Aelbingholtz in Osthover Gemark nicht mehr gepflanzet werde ... datzu die Reben oder Stöcke auß zu hauwen und anstatt des Aelbings guten Riesling oder freunts(trauben)reben oder Stöcke zu pflanzen, damit die Kaufleuthe nit verschlagen, sondern mehr und besser Lust hätten bey den Osthovern Wein zu kauffen." Um sicher zu gehen, dass sich die Weinbauern auch daran hielten, sah die Verordnung vor, "drey erbare Persohnen in der Gemein, so des Wingertsbaueß erfahren, zu orttnen welche Acht geben sollten". Wer dem nicht nachkam, dem drohten als Strafe "zehn Gulden und der Gemeinde fünf Pfund Heller, auch den dreien Persohnen ein Pfund Heller, welches der Verbrecher unnachlässig erlegen und bezahlen soll."

Grund für die drakonische Vorgabe war, dass "sich etliche in der Gemein unterstanden, junge Wingert mit dem untüchtigen Rebenholtz zu setzen, wonach zu besorgen gewesen wäre, daß solches dem armen Manne mehr schädlich als Nutz und der fremde Kauffmann dadurch verschlagen wäre, auch die Osthover ihren guten Lob des Weines verloren hätten". Für Thomas Goller und die Familie May sind das erstaunliche Schlussfolgerungen. Denn: "Der Osthofener Wein muss wohl damals schon einen guten Ruf gehabt haben, um den man besorgt war. Und die Kundschaft der Kaufleute war offensichtlich schon in dieser Zeit sehr qualitätsbewusst - zumindest diejenigen, die es sich leisten konnten", kann sich Axel May gut vorstellen. Also sei man wohl zu der Erkenntnis gelangt, dass der Elbing als Rebsorte nichts tauge und die Rieslingrebe guten Wein hervorbringe. Was den "armen Mann" betrifft, folgert Thomas Goller, "dass es den Weinbauern wirtschaftlich wohl sehr schlecht ging, weil sie für ihren Wein kaum etwas bekamen. Mit qualitativ gutem Wein dagegen ließen sich auch bessere Geschäfte machen". Jedenfalls ist die Familie May-Weißheimer nun nicht nur sehr stolz auf ihre Vorfahren, sondern auch darauf, dass der Osthofener Weinbau offensichtlich ein so früher Vorreiter für den Anbau von Spitzenweinen war... (Wormser Zeitung, 27. Feb. 2010)

 

Januar 2010:

DerMAINZER Restaurant- und Weinführer DerMAINZER (Restaurant- und Weinführer) 2010  hat uns in die Riege der "100 besten Winzer in Rheinhessen" aufgenommen.

"Die Familie Weißheimer ist seit über 500 Jahren mit dem Weinbau verbunden. Die Steinmühle mit ihrer reichen Geschichte, die einst tatsächlich eine richtige Mühle war, wurde 1737 übernommen und dann im 19. Jahrhundert unter Regie von Johann Weißheimer zu einem Weingut mit Reputation geformt. Der Osthofener war damals einer der einflussreichsten Männer der Provinz Rheinhessen, Abgeordneter, Förderer von Richard Wagner - und höchstbesteuerter Gutsbesitzer. Spätere Generationen setzten, wie viele in Rheinhessen, auf die Kombination Landwirtschaft und Weinbau. Als die Brüder Hans Friedrich und Wolfgang 1986 übernahmen, bekam die Qualität beim Weinbau wieder mehr Bedeutung. Aktuell wollen Senior Hans Friedrich (Jahrgang 1948) und der gerade von der Geisenheimer Studienbank entlassene Axel May (1984) voll als ambitioniertes Qualitätsweingut durchstarten.

Mit der ersten Kollektion, die Axels Handschrift trägt, lässt sich bereits Staat machen. Am besten präsentieren sich der Riesling aus der Osthofener Spitzenlage Schnapp, der Silvaner (OPUS 734) (eine Erinnerung an Richard Wagner, der sich einst für die Steinmühle-Weine begeisterte) und die trockene Grauburgunder Spätlese. Die Rotweine hinken der weißen Serie noch etwas hinterher. Aber das könnte sich die nächsten Jahre ändern."  (DerMAINZER Restaurant- und Weinführer 2010)

 

7. Dezember 2009:

Gault Millau 2010Gault Millau 2010:  Der meist beachtete Weinführer Deutschlands hat uns zum dritten Mal, nach 2008, 2009 auch 2010 als  "Empfohlenes Weingut" beschrieben.

"Neben Hans-Friedrich May ist der junge, talentierte Axel May verantwortlich. Die 2008er-Weine sind kraftvoll, klar und reintönig – und auf homogenem Niveau. Das Motto heißt auch hier: »Generation Riesling«. Vor allem die trockenen Spätlesen gefallen uns: etwa vom Grauburgunder, vom Riesling »S« und vom erdverbundenen, herzhaften Sylvaner Opus 734 (jeweils 84). Die Konsumenten bekommen hier gute Weine für vergleichsweise günstiges Geld!" (GAULT MILLAU WeinGuide 2010)

 

5. Dezember 2009:

Die Oper Frankfurt veranstaltet unter dem Titel "OPER LIEBEN" im Anschluss an die Oper "Die tote Stadt" eine Talkrunde mit ZDF-Moderator Steffen Seibert (u.a. Heute Journal,..). An diesem Abend wird unser OPUS 734 dem Moderator und seinen Gästen sowie den Zuschauern ausgeschenkt.

Die beliebte und unterhaltsame Gesprächsrunde Oper lieben im Anschluss an ausgewählte Opernabende wird in der Saison 2009/2010 fortgesetzt. Die Reihe hat sich zu einer gelungenen Bereicherung des vielfältigen Spielplans etabliert. Die Gesprächsleitung hat wieder Steffen Seibert, der vor allem durch seine Moderation der ZDF-Nachrichtensendungen »heute« und »heute-journal« bekannt ist. Der Journalist war außerdem Auslandskorrespondent im ZDF-Studio Washington sowie Moderator vieler ZDF Specials und Wahlberichterstattungen. Für seine Moderation der Sondersendungen am 11. September 2001 wurde er mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Thema der Talkrunde
Oper lieben ist stets eine aktuelle Produktion. Zu Gast sind Künstler der jeweiligen Aufführung: In der Saison 2008/2009 waren dies unter anderem der neue Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, die Sopranistin Anne Schwanewilms, gefeierte Arabella in der gleichnamigen Oper von Richard Strauss, und Max Hollein, Direktor der Schirn Kunsthalle und des Städelmuseums. Darüber hinaus werden weitere prominente operninteressierte Gäste eingeladen. oper-frankfurt.de

 

25. Nov 2009:

Mario Scheuermann, bekannter Weinjournalist, Blogger und Wein-Fachautor veröffentlichte einen Artikel über unseren OPUS 734

Um den Artikel zu lesen, klicken sie auf den >>Link<<

OPUS 734 - im Hintergrund Noten von Wendelin Weißheimer

 

Ende September 2009:

Der im August im Weingut Steinmühle gedrehte Werbespot für Panasonic ist nun online... zu sehen unter:

http://www.panasonic-broadcast.com    oder

http://www.youtube.com

 

Viele Spaß beim anschauen...

 

 

Anfang August 2009: Panasonic drehte Werbspot für ein neues Kameramodell im Weingut Steinmühle. Hauptakteur hierfür war das Weingut Steinmühle samt Barriquekeller, Fasskeller, Weinberge und Mühle. Axel May und Hans Friedrich May wurden hierbei als "Hauptdarsteller" eingesetzt. Der Werbespot wird demnächst europaweit u.a. auf der Webseite von Panasonic gezeigt...

   

 

30.05.2009 Nasentraining und Weinprobe: Osthofen feiert 350 Jahre Silvaner mit Workshop und Menü im Landhotel "Zum Schwanen". Hans Friedrich May und Isabell Strauch übernehmen die Moderation dieses exklusiven Silvaner-Workshops. Aus unserer aktuellen Kollektion wird der 2008er Sylvaner feinherb verkostet und besprochen werden...  weiter zum Zeitungsartikel

 

23.05.2009 Geschichte in Stein gemeißelt: Am neugestalteten Osthofener Bahnhof wird u.a. die Erinnerung an eine der prominetesten Weinproben der Osthofener Geschichte (als Richard Wagner unsere Vorfahren in der Steinmühle besuchte) symbolträchtig von Bildhauer Georg Viktor in einem Obelisken verewigt. Wir erinnern an sie durch unsere Opus-Linieweiter zum Zeitungsartikel

 

24.04.2009: Dr. Peter Struck, Fraktionsvorsitzender der SPD als Ehrengast im Weingut Steinmühle. Der ehemalige Verteidigungsminister besucht anlässlich des 100-jährigen Osthofener SPD-Jubiläums die Steinmühle, um sich bei uns auf die Spuren von einem unserer prominentesten Weinkunden zu begeben: Ferdinand Lassalle. (nicht öffentlich)

Dr. Peter Struck, Hans Friedrich May, Klaus Hagemann

(von links) Dr. Peter Struck, Hans Friedrich May (Weingut Steinmühle), Klaus Hagemann (MdB)

 

Pressestimmen zu Dr. Peter Strucks Besuch im Weingut Steinmühle:

Vor dem öffentlichen Teil "gab es einen eher privaten Empfang im traditionsreichen Weingut der Familie May-Weißheimer, der Steinmühle. Ein schöner Anlass zum Besuch im stilvollen Weingut und seinem parkähnlichem Garten war der Besuch von Ferdinand Lassalle im Jahre 1864. Seinerzeit gleichermaßen geliebt und gehasst , war er einer der Gründerväter der heutigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Wobei er nach seinem damaligen Besuch in der Steinmühle, rege Kontakte nach Osthofen pflegte, insbesondere zum Komponisten Wendelin Weißheimer. Der hohe Gast aus Berlin konnte sich so auf dessen Spuren begeben, denn die Familien May-Weißheimer luden zum "Entdecken und genießen" ein, ebenso wie es auch Richard Wagner, einer der Freunde Weißheimers tat. Weinkultur und Lebensfreunde erlebte Struck hautnahe. Denn herzlich war der Empfang in lockerer Atmosphäre. 

Mit einem engagierten wie kurzweiligen Vortrag über die Begegnung Lassalles, dem Wortführer der frühen Arbeiterbewegung, mit Wendelin und Johann Weißheimer, erläuterte Thomas Goller auch die Osthofener Geschichte zu den bedeutenden Persönlichkeiten.

Bürgermeister Bernd Müller überreichte ein flüssiges Gastgeschenk und selbstverständlich auch der Hausherr, Hans Friedrich May. Vom Weinbautechniker und Kellermeister befindet sich nun ein ganz besonderer Tropfen im Weinkeller von Peter Struck wieder: "Opus 734" eine trockene Sylvaner Spätlese." 
(Wormser Nibelungenkurier)