Weingut Steinmühle
Unser Vorfahre Johann Weißheimer II. wusste was er tat: “Guter Wein braucht guten Boden”, überliefert uns sein Tagebuch. Ein Grundsatz, der heute mehr denn je seine Gültigkeit besitzt. In Zeiten von Massenweinen und Großproduktion besinnen wir uns auf unsere Stärken: Authentizität, Handarbeit, Herkunft und Nachhaltigkeit.
Die Dauerbegrünung der Weinberge mit möglichst vielen verschiedenen Pflanzenarten bringt Artenvielfalt, fördert das ökologische Gleichgewicht und stabilisiert das Ökosystem unserer Weinberge. Der Verzicht auf Stickstoffdünger reduziert auf natürliche Weise den Ertrag und fördert die Qualität unserer Weine.
Die Weinreben und Begrünungspflanzen nutzen die Gesteinsschichten unter der Erdkruste als Nährstoff- und Wasserspeicher. Während des Rebwachstums und der Traubenreife greift die Rebe auf diese natürlichen Reservoirs zurück. So prägt das spezifische “Terroir” das Mikroklima im Weinberg und nimmt auf diese Weise Einfluss auf Qualität und Geschmack der Weine.



Als Winzer lassen wir unseren Reben genügend Zeit, um ihre natürlichen Kräfte während der 180-200 Tage langen Vegetationsperiode in den Trauben zu bündeln. Gleichwohl brauchen unsere Reben viel sachkundige Pflege, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Handarbeit ist hier ein Muss und für uns eine Selbstverständlichkeit. Rebschnitt, Entblätterung der Traubenzone, konsequente Ertragsreduzierung, Traubenselektion und Traubenteilung sind Maßnahmen, um bei der Lese im Herbst bestes Traubenmaterial zu ernten und Spitzenweine zu produzieren.




